Die Entstehung jeder Skulptur ist ein sehr körperlicher Prozess. Beherzt ist
der Umgang mit schwerem Werkzeug, und der lange Prozess der schichtweisen Annäherung an die Form erfordert Geduld und Sanftmut. Es ist ein Spiel mit scheinbaren Gegensätzen, die sich am Ende in der vollendeten Skulptur im Ausdruck von ETWAS Wesenhaftem sanft aufheben. 

kraftstrotzend und sanftmutig

„Hau‘ net no wia a Weib!“
(übersetzt: Schlag‘ nicht hin wie ein Weib!) 

Zwanzig Jahre jung, kraftstrotzend, habe ich als junge Frau die Arbeit am Stein gelernt.
In einem kleinen Sandsteinbruch, das ganze Jahr über im Freien.
An überdachten Arbeitsplätzen, unter vielen Männern.

Dieser Ausspruch eines Kollegen war einer der Sätze, die damals meinen Ehrgeiz und meine körperliche Kraft angestachelt haben.
Ich wollte es wissen.   

Ich war leidenschaftlich. Ich war ausdauernd. Ich nahm es sehr genau. 

So ist es noch heute.
Wenn auch etwas anders.
Weicher und weiblicher.
In meiner  Weise.

fliessend klar berührbar

Ich verstehe den Stein und die Form als Bewegung.
Als ständige Veränderung.
Als Fluss.

Mit jeder Skulptur tauche ich ein
in diesen Fluss.

Der Fluss ist auch meine innere Haltung.
Die brauche ich zum Eintauchen.

Und dafür, dass jede Skulptur
fliessend und ohne Weiteres
werden kann. 

Investition

Jede Skulptur ist eine Investition.
In eine Resonanz.

Und in vielfältige Möglichkeiten.

Kaufentscheidungen mögen sorgsam getroffen werden.

aktuell

WALK WITH SCULPTURE
Mein erster BLOG-Gastartikel ist erschienen!

Nachdem die Skulptur ‚ohne Weiteres (Moment)‘ auf einer ganzen Seite in der aktuellen Ausgabe des ARTISTTALKMAGAZINE füllen darf, wurde nun mein erster Gast-BLOG-Artikel auf der Website des ARTISTTALKMAGAZINE veröffentlicht.